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Hoffnungsschimmer zwischen Himmel und Erde in Palästina und Israel

zur Hommage an Ida Dehmel, die 1926 den ersten Frauenkunstverein Deutschlands gegründet hatte, die GEDOK, um Künstlerinnen aller Sparten zu unterstützen. Bis heute existiert die Gedok, ist aktiv, förderlich und fordernd. Ida Dehmel hatte als Jüdin keine Chance dem NS-Regime zu entkommen.

Ich habe einige Bücher über sie, und Briefe an verschiedene Personen gelesen und gehe stark davon aus, dass sie das Geschehen in Israel- Palästina nicht unkommentiert gelassen hätte.

Mein künstlerischer Beitrag besteht aus mehreren Teilen.

Der Satz:„Schuldgefühle und Vorurteile bitte in der Garderobe abgeben“ begrüsst die Besucher und drei Friedenstauben begleiten durch die Rauminstallation.

Beschreibung der drei Hauptreligionen in Jerusalem: Christentum, Islam, Judentum.                                                                                              
Deutsche Position als veränderte Zeitleiste von 2025 der Bundeszentrale für politische Bildung.

Eine Grauen-volle Installation: Die sichtbare Realität in Form von Fotoarbeiten, einer Sense, Bildwerken, verfremdeten Flugzeugen und einem Käfig, aus dem menschliche Figuren ragen.

Ein Netz aus Jute, als Symbol für die Natur, fliesst in eine Kinderwiege,  von dort zu einer kleinen Gedenkstätte zu Ida Dehmel und zur goldenen Wand. Die Natur als positiver, stabilisierender Faktor ermöglicht mit ihrer Ruhe Bildung.

Auf der goldenen Wand finden sich Hoffnungsschimmer: Texte einzelner Personen (israelische oder jüdische, palästinensische Christen) und Gruppen, die sich für Gerechtigkeit, Umsetzung und Einhaltung von Friedensplänen in Palästina und Israel einsetzen; Beendung der Landbeschlagnahmung, des Wasserraubes, Zerstörung der Infrastruktur… Entwürfe meines kürzlich verstorbenen palästinensischen Steinbildhauerfreundes Fawzy Nastas, dessen Friedenstaube aus Marmor als Foto zu sehen ist ( wir hatten geplant, eine Taube mit den Symbolen der drei Religionen zusammen aus Stein zu schaffen); Fotowerke von Faten Nastas Mitwasi;

Dank an  Annelise Butterweck, Sabine Becker und Axel Becker, die mir den Zugang zu Palästina erschaffen haben.

In einem Friedenspflanzkasten werden Beiträge auf Karten von Besuchern gepflanzt.

Engagement mit Kunst, Literatur, Musik, Journalismus und Projekten sind die Hoffnungsschimmer für Palästina und Israel.

Hoffnungsschimmer Natur:

Ich habe einen Text und Fotos des Projektgartens „Artenvielfalt fördern – Schöpfung bewahren“ in Rösrath , Initiator von Dietmar Hahn.

Himmel und Erde sind Teile der Schöpfung in der wir leben.

So sind auch wir als Menschen und die Natur Teile dieser Schöpfung“.

Mit dem Gartenprojekt „Artenvielfalt fördern – Schöpfung bewahren“ setzt sich eine Gemeinschaft von Menschen, die religionsübergreifend in winzigen Ausschnitten des Lebens dafür ein, dass eine Vielfalt in der Biodiversität erhalten bleibt. Und damit auch unsere Lebensgrundlagen.

… Hoffnungsschimmer zwischen Himmel und Erde sind überall, auch in Palästina und Israel zu finden.

Eine wichtige Voraussetzung für Himmelserfahrungen ist, dass Friede herrscht, denn:Frieden ist kein Zufall. Er ist ein zarter Entwurf – mit Linien, die nicht spalten, sondern verbinden.“

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